<?php

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$description = "„Warum ist kein Geld mehr da?“ - Ursachenforschung und Versuch, einen Ausweg aus der Schuldenkrise der Welt zu finden.";
$keywords=", Schulden, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Crash, Kapitalismus, Josephspfennig, natürliche Wirtschaftsordnung";
$titel = "„Warum ist kein Geld mehr da?“";
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/* Name der tatsächlichen Inhaltsdatei: */
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$ietext = '<div>Ihr Browser ist zu alt! Mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Explorer_9" title="Internet-Explorer-Artikel in Wikipedia">Version 9</a> (2011?) kann auch der <i>Internet Explorer</i> endlich, was alle anderen Browser wie <a href="http://firefox.com/" title="empfohlener Browser">Firefox</a>, Opera oder Safari schon seit Jahren können: SVG darstellen.</div>';

/* mehr für IE? */

$ieheadlines = '<p class="warn">' . $ietext . ' Damit sieht diese Seite viel besser aus.</p><div class="h"><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Gewaltsame-Proteste-gegen-Sparprogramm-in-Athen-id2939849.html" title="Nicht besonders kritisch, aber täglich in meinem Briefkasten: die WAZ am 14.05.2010">Griechenland-Krise: Gewaltsame Proteste gegen Sparprogramm in Athen</a></div>

<a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/600-Milliarden-Euro-sollen-Griechenland-Spekulanten-stoppen-id2965078.html" title="WAZ-Artikel vom 10.05.2010">Finanzkrise: 600 Milliarden Euro sollen Griechenland-Spekulanten stoppen</a>

<a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Mittelschicht-schrumpft-und-fuerchtet-den-Absturz-id3113230.html" title="WAZ-Artikel vom 15.06.2010">Mittelschicht schrumpft und fürchtet den Absturz</a></p>

<div style="font-size:small;width:610px;height:350px;margin:auto;">
<img src="AKROPOLI2_small.jpg" width="602" height="300" alt="Protest auf der Akropolis" class="wborder">
&nbsp; &nbsp; Foto: <a href="http://picasaweb.google.com/cpg.kke/04052010MessageOfCounterattackFromTheAcropolisRock#5467339805667773490" title="Zur Original-Version des Bildes">Message of counterattack from the Acropolis rock</a>, <a href="http://de.kke.gr/" title="Zur Kommunistischen Partei Griechenlands">Kommunistische Partei Griechenlands</a>
</div>';

$text = '

<b>In­halt:</b> <a href="#zeitungen">Schlag­zei­len 2009 / 2010</a> - <a href="#einleitung">Einleitung</a> - <a href="#zins">Grund­pro­blem 1: Zin­ſen</a> - <a href="#banken">Grund­pro­blem 2: Ur­ſprung des Gel­des / Ver­ſchul­dungs­zwang</a> - <a href="#umverteilung">Fol­ge: An­dau­ern­de Um­ver­tei­lung von Arm zu Reich</a> - <a href="#ausweg">Lö­ſun­gen!</a> - <a href="#mehr">Wei­te­re Ver­wei­ſe</a> - <a href="#zitate">Zi­ta­te</a> - <a href="#bge">Be­din­gungs­lo­ſes Gr­und­ein­kom­men</a>

<H2 id="zeitungen">Schlagzeilen 2009 / 2010</h2>

<div style="padding:0.5em;" class="xpw">
'
.
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.

'</div>

<h2 id="einleitung">Einleitung</h2>

<p>Warum iſt ei­gent­lich „kein Geld mehr da“? Als ich et­wa mit 15, al­ſo 1995, mei­ne er­ſte Bril­le be­kam, wur­de die­ſe noch kom­plett von der Kran­ken­kaſ­ſe be­zahlt. Ein paar Jah­re ſpä­ter zahl­te die Kaſ­ſe er­ſt nur noch die Glä­ſer, ſchließ­lich gar nichts mehr. 2005 führ­te die rot-​grü­ne Lan­des­re­gie­rung in mei­nem Bun­deſ­land (NRW) <a href="../photos/galerie.php?src=demo_essen" title="Bei den Protesten war ich natürlich dabei">Stu­dien­ge­büh­ren</a> ein. 2009 muſſ­te ich au­ßer­dem er­le­ben, dass „mei­ne“ Stadt, wie ſo vie­le in der Re­gion, ein ſo ho­hes Hauſ­halts­de­fi­zit hat­te, dass al­le „frei­wil­li­gen“ Aus­ga­ben durch die Be­zirks­re­gie­rung ge­ſtri­chen wur­den. Dies ſind nur drei Bei­ſpie­le für die all­ge­mei­ne Ten­denz in Deutſch­land, den är­me­ren Men­ſchen im­mer we­ni­ger zum Le­ben zu laſ­ſen. Im Jahr 2010 fand ich end­lich über­zeu­gen­de Ant­wor­ten dar­auf, warum wir ei­ne Ver­ſchlech­te­rung un­ſe­rer Le­bens­be­din­gun­gen be­ob­ach­ten, ob­wohl Rech­ner und Ro­bo­ter nun ſo viel Ar­beit für uns er­le­di­gen, ob­wohl Deutſch­land im Ver­hält­nis zu an­de­ren Staa­ten viel beſ­ſer da­ſteht („<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exportweltmeister" title="Wie kann ein so kleines Land das schaffen und sich gleichzeitig immer höher verschulden?">Ex­port­welt­meiſ­ter</a>“ von 2003 bis 2008) und ob­wohl wir Jahr­zehn­te oh­ne Krieg und Zer­ſtö­rung er­lebt ha­ben. Po­li­ti­ker und Kom­men­ta­to­ren ma­chen ger­ne die „Glo­ba­li­ſie­rung“ und den „de­mo­gra­phi­ſchen Wan­del“ für die Ver­ſchlech­te­run­gen ver­ant­wort­lich, aber bei­des über­zeugt mich nicht. Statt­deſ­ſen hal­te ich jetzt un­ſer Geld­ſyſ­tem für ver­ant­wort­lich. Die Auſ­wir­kun­gen die­ſes Geld­ſyſ­tems auf in­ter­na­tio­na­ler, vor al­lem eu­ro­päi­ſcher Ebe­ne, ge­ben die obi­gen Schlag­zei­len wie­der. An­fang 2011 ſetzt ſich die Ent­wick­lung fort: der Fi­nanz­mi­ni­ſter der USA warnt vor dem dro­hen­den <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-01/usa-schulden-staatsbankrott" title="Eine Zeitungsmeldung vom 08.01.2011">Staats­bank­rott</a> -​ ob­wohl „die Staa­ten“ ge­gen­über al­len an­de­ren Län­dern der Welt noch den rie­ſi­gen Vor­teil ha­ben, <a href="http://ag-friedensforschung.de/themen/oel/altvater.html" title="Elmar Altvater 2003, zu Beginn des letzten Irak-​Kriegs">Öl für ſelbſt be­druck­tes Pa­pier</a> ein­kau­fen zu kön­nen. Zwei Grund­feh­ler des Geld­ſyſ­tems kön­nen mit zu­neh­men­dem „Al­ter“ un­ſe­rer Volks­wirt­ſchaf­ten im­mer ſchlech­ter durch Steu­ern und So­zi­al­lei­ſtun­gen kom­pen­ſiert wer­den:

<h2 id="zins">Grundproblem 1: Zinsen</h2>

<blockquote><div>"Das Geld ver­mehrt ſich im­mer mehr und gleich­zei­tig die Schul­den. Weil je­der Eu­ro, der im Um­lauf iſt, iſt wo­an­ders als Schuld vor­han­den. (...) D.h. al­les Geld iſt gleich­zei­tig Schuld. Und für die­ſe Schuld muß je­mand Zin­ſen zah­len und das iſt die brei­te Maſ­ſe der Men­ſchen."
<br><small>Dirk Müller am 08.06.2010 <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1065248/Wie-kommen-wir-aus-der-Schuldenfalle" title="Film-Beitrag des „heute journals“">im heute journal</a> (bei <a href="#inwo" title="Zu meinem INWO-Verweis (Original-Fundstelle existiert nicht mehr)">INWO</a> gefunden)</small>
</div></blockquote>


<table class="xpw" cellspacing="5">
<tr><td colspan="7" style="text-align:center">100 € zu verschiedenen Zinssätzen „angelegt“ (oder geliehen)</td></tr>
<tr>
  <th>&nbsp;</th>
  <th>1,00%</th>
  <th>2,00%</th>
  <th>3,00%</th>
  <th>5,00%</th>
  <th>7,00%</th>
  <th>10,00%</th>
</tr>
<tr>
  <th>10 Jahre</th>
  <td>110,46</td>
  <td>121,90</td>
  <td>134,39</td>
  <td>162,89</td>
  <td>196,72</td>
  <td>259,37</td>
</tr>
<tr>
  <th>20 Jahre</th>
  <td>122,02</td>
  <td>148,59</td>
  <td>180,61</td>
  <td>265,33</td>
  <td>386,97</td>
  <td>672,75</td>
</tr>
<tr>
  <th>30 Jahre</th>
  <td>134,78</td>
  <td>181,14</td>
  <td>242,73</td>
  <td>432,19</td>
  <td>761,23</td>
  <td>1744,94</td>
</tr>
<tr>
  <th>40 Jahre</th>
  <td>148,89</td>
  <td>220,80</td>
  <td>326,20</td>
  <td>704,00</td>
  <td>1497,45</td>
  <td>4525,93</td>
</tr>
<tr>
  <th>50 Jahre</th>
  <td>164,46</td>
  <td>269,16</td>
  <td>438,39</td>
  <td>1146,74</td>
  <td>2945,70</td>
  <td>11739,09</td>
</tr>
<tr>
  <th>60 Jahre</th>
  <td>181,67</td>
  <td>328,10</td>
  <td>589,16</td>
  <td>1867,92</td>
  <td>5794,64</td>
  <td>30448,16</td>
</tr>
<tr>
  <th>70 Jahre</th>
  <td>200,68</td>
  <td>399,96</td>
  <td>791,78</td>
  <td>3042,64</td>
  <td>11398,94</td>
  <td>78974,70</td>
</tr>
<tr>
  <th>80 Jahre</th>
  <td>221,67</td>
  <td>487,54</td>
  <td>1064,09</td>
  <td>4956,14</td>
  <td>22423,44</td>
  <td>204840,02</td>
</tr>
<tr>
  <th>90 Jahre</th>
  <td>244,86</td>
  <td>594,31</td>
  <td>1430,05</td>
  <td>8073,04</td>
  <td>44110,30</td>
  <td>531302,26</td>
</tr>
<tr>
  <th>100 Jahre</th>
  <td>270,48</td>
  <td>724,46</td>
  <td>1921,86</td>
  <td>13150,13</td>
  <td>86771,63</td>
  <td>1378061,23</td>
</tr>
<tr>
  <th>Verdopplung:</th>
  <td>&lt; 70 J</td>
  <td>&lt; 36 J</td>
  <td>&lt; 24 J</td>
  <td>&lt; 15 J</td>
  <td>&lt; 11 J</td>
  <td>&lt; 8 J</td>
</tr>
</table>

<div>Was paſ­ſiert, wenn man ei­ne be­ſtimm­te Sum­me Geld zu ei­nem be­ſtimm­ten Zins­ſatz ver­leiht („an­legt“)? Die Geld­men­ge wächſt, eben­ſo wie „auf der an­de­ren Sei­te“ die Schul­den - und zwar bei­des ex­po­nen­tiell! Hier ein paar mit Ta­bel­len­kal­ku­la­tion er­zeug­te Wachſ­tums­bei­ſpie­le: was paſ­ſiert mit 100€, wenn man ſie über ei­nen be­ſtimm­ten Zeit­raum zu ei­nem be­ſtimm­ten Zins­ſatz (ver-)leiht?</div>
<div class="xpw left">
'
.
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.

'</div>

<div style="clear:right;">Wie man ſieht wä­ren 100 €, „an­ge­legt“ zu vor kur­zem noch markt­üb­li­chen 5% Zin­ſen, nach 100 Jah­ren über 13.000 € ge­wor­den. Bei von ei­ni­gen In­veſ­to­ren und Kon­zern­len­kern er­war­te­ten 10% „Ren­di­te“ wä­ren es gar an die 1,4 Mil­lio­nen Eu­ro! Der Ver­dopp­lungs­zeit­raum (zu ſe­hen in der letz­ten Ta­bel­len­zei­le) be­trägt bei 10% Zin­ſen we­ni­ger als 8 Jah­re. Wer ſich mit Bi­n­är­zah­len auſ­kennt, kennt die Zwei­er­po­ten­zen auſ­wen­dig, weiß al­ſo was bei mehr­fa­chem Ver­dop­peln paſ­ſiert: mal 2, mal 4, mal 8, mal 16, mal 32, mal 64, mal 128, mal 256, mal 512, mal 1024 (nach 10 Ver­dopp­lun­gen), ... das Wachſ­tum „ex­plo­diert“ und über­ſchrei­tet bald je­des vor­ſtell­ba­re Maß.</div>

<h2 style="clear:both;" id="banken"><br>Grund­pro­blem 2: Ur­ſprung des Gel­des / Ver­ſchul­dungs­zwang</h2>

<img class="rechtsBild" src="The_Earth_Plus_5-008.png" width="211" height="168" alt="Bezahlung" title="Bild aus „The Earth Plus 5%“">

<blockquote>
<div>Das Ban­ken-​Syſ­tem ha­ben wir bei­de glei­cher­ma­ßen und zu je­der Zeit ver­ach­tet. Ich be­trach­te es als ei­nen Schand­fleck in al­len un­ſe­ren Ver­faſ­ſun­gen, der, wenn er nicht be­ſei­tigt wird, in ih­rer Zer­ſtö­rung en­den wird, der ſchon von Spe­ku­lan­ten auſ­ge­nutzt wird und der in ſei­ner Auſ­brei­tung die Ver­mö­gen und die Mo­ral un­ſe­rer Bür­ger hin­weg­ſchwemmt. [...] Und ich glau­be ernſt­haft, genau wie Sie, daß Ban­ken ge­fähr­li­cher ſind als ſte­hen­de Ar­meen; und daß das Prin­zip Geld auſ­zu­ge­ben und es, „Fi­nan­zie­rung“ ge­nannt, von den Nach­kom­men be­zah­len zu laſ­ſen, nichts iſt als ein groß­an­ge­leg­ter Be­trug an der Zu­kunft.
<br><small><a href="http://www.britannica.com/presidents/article-9116907" title="Quelle">Tho­mas Jef­fer­son</a> (1743-​​1826), drit­ter Prä­ſi­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, in ei­nem Brief über de­mo­kra­ti­ſche Re­gie­rungſ­theo­rie an den Phi­lo­ſo­phen John Tay­lor (mei­ne Über­ſet­zung)</small></div>
</blockquote>

<img class="linksBild" src="shot0001_5_prozent_zinsen.jpg" width="300" height="167" alt="5 Prozent Zinsen" title="Rückzahlung des ersten Geldes „plus 5%“ im Film">

Der Film <a href="http://www.neueimpulse.org/dvd-projekte/warum-ueberall-geld-fehlt/" title="Film kostenlos herunterladen">Warum über­all Geld fehlt -​ „Gib mir die Welt plus 5 Pro­zent“</a>, ba­ſie­rend auf dem Text <a href="http://www.larryhannigan.com/EarthPlus.htm" title="Text lesen oder sich anhören">The Ear­th Plus 5%</a> (vom Auſ­tra­lier Lar­ry Han­ni­gan 1971 ge­ſchrie­ben), ſtellt ſehr ein­dring­lich dar, wa­rum Geld erſt gut für die mei­ſten Men­ſchen war, im wei­te­ren Ver­lauf aber brei­te Maſ­ſen ins Elend ſtürz­te und da­mit der Schul­di­ge für die ſchlimmſ­ten Ver­bre­chen, vor al­lem al­ſo die im­mer wie­der­keh­ren­den Krie­ge, wur­de. In Kurzform: da (fast) alles Geld als verzinster Kredit in die Welt gekommen ist, gibt es auf der ganzen Welt nicht genügend Geld, um alle Kredite zu begleichen. Somit muss es immer „Verlierer“ geben, die ihre Schulden nicht mehr bezahlen können. Während die Zahl der „Verlierer“ (heutige Jugendsprache: „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Opfer_%28Schimpfwort%29">Opfer</a>“) sich mit der Zeit erhöht, konzentriert sich immer mehr Geld und damit Macht bei ganz wenigen.
<img class="rechtsBild" src="shot0006_machtlose_regierung.jpg" width="300" height="167" alt="Machtlose Regierung" title="Der Film wurde für Deutschland nicht bloß übersetzt, sondern einfallsreich lokalisiert">
 Da­bei iſt es uner­heb­lich, ob man wie in die­ser Ge­ſchich­te fin­ſte­re Ma­chen­ſchaf­ten am Wer­ke wähnt, oder es ein­fach als ei­nen un­glück­li­chen Au­to­ma­tiſ­mus des Gel­des biſ­he­ri­ger Mach­art an­ſieht, wie die ge­ſchil­der­ten und von uns ge­ra­de er­leb­ten Wir­kun­gen des Zins­ſyſ­tems zu­ſtan­de­kom­men.

<h2 id="umverteilung">Folge: Andauernde Umverteilung von Arm zu Reich</h2>

<div class="xpw left">
'
.
svg_embed("umverteilung.svg", "umverteilung.png", "30em", "", "500", "315", "Visualisierung der Umverteilung", $ietext, '', "margin:0px;", "", 0)
.

'</div>

Nach ei­ner Kom­bi­na­tion aus ver­füg­ba­ren Da­ten, Schät­zun­gen und Be­rech­nun­gen wer­den in Deutſch­land (oh­ne ſtaat­li­che Ein­grif­fe zu be­rück­ſich­ti­gen) al­lei­ne durch Zin­ſen <b>jähr­lich über 250 Mil­li­ar­den € von den „är­me­ren“ 80% der Be­völ­ke­rung zu den reich­ſten 20% um­ver­teilt</b>! Das Haupt­ar­gu­ment bei die­ſer Be­rech­nung iſt, daß die Zin­ſen der Ver­mö­gen­den von je­man­dem be­zahlt wer­den müſ­ſen und da­her an­tei­lig in al­len Pro­dukt­prei­ſen ent­hal­ten ſind. Schon jetzt be­trägt die Zins­quo­te in den Prei­ſen dem­nach durch­ſchnitt­lich et­wa 35% und wenn ſich die Ver­mö­gen das näch­ſte mal ver­dop­pelt ha­ben (was oh­ne Um­lauf­ſi­che­rung oder Ver­mö­gens­ſteuer ir­gend­wann paſ­ſie­ren dürfte) wird die Zins­quo­te auf über 50% an­ge­ſtie­gen ſein - na­tür­lich nur, falls kei­ne Ge­gen­maß­nah­men er­grif­fen wer­den.
<br>Mei­ne <a href="../redistribution/" title="Was wäre ohne Zinsen? Was mit gleichverteilten Vermögen?"><b>Um­ver­tei­lungs- &#8203;Rech­ner</b></a> er­laubt ei­ge­ne Ex­pe­ri­men­te mit ver­ſchie­de­nen Wer­ten für Ver­mö­gen und Zin­ſen!

<h2 style="clear:left" id="ausweg">Lö­ſungen!</h2>

<blockquote>
<div>Das Geld braucht den Staat; oh­ne Staat läſſt ſich kein Geld den­ken; ja, man kann ſa­gen, mit der Ein­füh­rung des Gel­des be­ginnt die Grün­dung des Staa­tes.
<br><small><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell" title="Wikipedia-Artikel">Sil­vio Ge­ſell</a> in <a href="http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/3_5.htm" title="Zum Kapitel 3.5. „Die Sicherheit und Deckung des Papiergeldes“">Die na­tür­li­che Wirt­ſchafts­ord­nung</a> (S. 149)</small></div>
</blockquote>

<p>Mit dem Zi­tat will ich deut­lich ma­chen, daß wir das mo­men­tan exis­tie­ren­de (bzw. von der EZB her­aus­ge­ge­be­ne) Geld nicht als na­tur­ge­ge­ben hin­neh­men müs­sen. Tat­säch­lich ist es nur ei­ne Ver­ein­ba­rung zwi­schen Men­schen, die ge­kün­digt oder ge­än­dert wer­den kann.</p>

<div class="xpw right">
'
.
svg_embed("freimarkt.svg", "freimarkt.png", "30em", "", "410", "258", "Umkehrung der Umverteilung mit Freigeld", $ietext, '', "margin:0px;", "", 0)
.

'</div>

<p><a href="http://helmut-creutz.de/"><b>Hel­mut Creutz</b></a> ſteckt ſchon ſeit ei­ni­gen Jah­ren viel Ener­gie ins Er­klä­ren un­ſe­res ſchäd­li­chen Geld­ſyſ­tems („Un­ſer Geld zer­ſtört die Welt“) und in die Auf­klä­rung der Öf­fent­lich­keit über Al­ter­na­ti­ven. Sehr le­ſens­wert ſind auch ſei­ne <a href="http://helmut-creutz.de/aktuelles.htm#Schuldenbremse" title="Schuldenbremse – und was davon zu halten ist">Ge­dan­ken zur „Schul­den­brem­ſe“</a>.</p>

<p>Die von Creutz ge­for­der­te Um­lauf­ſi­che­rung des Gel­des ent­ſpricht genau dem zu Be­ginn des 20. Jahr­hun­derts von Sil­vio Ge­ſell ent­wi­ckel­ten Frei­geld. Be­ſon­ders um­faſ­ſend hat Ge­ſell ſein Kon­zept im Buch <b><a href="../nwo/" title="Meine Seite zum Buch">Die na­tür­­li­che Wir­t­ſchaftſ­ord­­nung</a></b> dar­ge­ſtellt.</p>

<p>Hätte das Geld in Deutschland eine wirksame Umlaufsicherung, gäbe es die oben dargestellte Umverteilung von Arm zu Reich nicht mehr, sondern stattdessen eine leichte Umverteilung von denen, die viel Bargeld bereithalten, zu denen, die ihr mit weniger Geld leben. Mit meinem <a href="../freimarkt/" title="Weniger und entgegengesetzte Umverteilung bei Freigeld"><b>Freigeld-Rechner</b></a> kann jeder selbst die Auswirkungen unterschiedlich hoher Umlaufsicherungs-Gebühren durchspielen!</p>

<a href="http://freimarkt.org/" title="Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag verwirklichen!"><img class="rechtsBild" width=145 height=166 alt="F" src="f_cool_metal.png" style="padding:2px;background-color:white;"></a>

<p>Ba­ſie­rend auf Sil­vio Ge­ſells Ide­en (<i>„on the ſhoul­ders of gi­ant­s“</i>) ha­be ich das Kon­zept ei­nes On­li­ne-Mart­plat­zes mit ei­ge­ner, um­lauf­ge­ſi­cher­ter Wäh­rung ent­wi­ckelt: <b><a href="http://freimarkt.org/" title="Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag verwirklichen!">frei­markt.org</a></b>
<br> Ich hof­fe, ſo bald wie mög­lich den Be­trieb auf­neh­men zu kön­nen - oder daß je­mand an­de­res die­ſes oder ein ähn­li­ches Kon­zept über­nimmt.</p>

<p>Wenn „das“ Geld zu ſchwie­rig zu be­kom­men wird, wer­den die Al­ter­na­ti­ven wie­der at­trak­ti­ver (be­ſon­ders für die Er­werbs­ar­beits­lo­ſen): ſie kön­nen an ei­nem <a href="http://www.tauschen-​ohne-​geld.de/tauschringe" title="Einige Tauschringe mit Online-​Verwaltung -​ es gibt noch andere!">lo­ka­len Tau­ſchring</a> teil­neh­men und (wenn gün­ſti­ges Land ver­füg­bar iſt) ihr ei­ge­nes Ge­mü­ſe an­bau­en.</p>

<h2 id="mehr">Weitere Verweiſe</h2>

<h3>Online-Ressourcen (darunter Zeitungsartikel)</h3>

<ul>
<li><b><a href="http://www.inwo.de/" title="Initiative für natürliche Wirtſchaftsordnung" id="inwo">INWO - Initia­ti­ve für na­tür­li­che Wirt­ſchafts­ord­nung</a></b>, eine lau­fend ak­tuali­ſier­te Samm­lung von Ar­ti­keln, Ver­wei­ſen und Ver­an­ſtal­tungs­hin­wei­ſen zum The­ma (beſ­ſe­res) Geld.</li>
<li><b><a href="http://woistunsergeld.de/" title="8 Fragen mit verständlich begründeten Antworten">Wo iſt un­ſer Geld?</a></b> - ein kur­z­er Fra­ge­bo­gen der IN­WO, in dem man das ei­ge­ne Wiſ­ſen um Fi­nanz­zu­ſam­men­hän­ge tes­ten und er­wei­tern kann.</li>
<li><b><a href="http://geldreform.de/" title="Sehr viele gute Volltexte, schlicht präsentiert" id="geldreform">geld­re­form.de</a></b> - Ein ſeit 1997 ge­pfleg­tes und ak­tua­li­ſier­tes um­fang­rei­ches On­li­ne-Ar­chiv mit Ma­te­ria­li­en zur Geld-, Zins- und Schul­den­pro­ble­ma­tik.</li>
<li><b><a href="http://www.freitag.de/positionen/1044-das-neue-einmaleins" title="„Die Logik, nach der sich die jetzige Krise entwickelt, zeigt große Ähnlichkeit mit der Weltwirtschaftskrise [von 1929]“">Ste­phan Schul­mei­ſter - Das neue Ein­mal­eins</a></b> Ei­ne le­ſens­wer­te ſyſ­te­mi­ſche und hiſ­to­ri­ſche Be­trach­tung der Staats­fi­nan­zen (der­Frei­tag, 04.11.2010).</li>
<li><b><a href="http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachſtum" title="Kritisch, aber nicht so weitgehend wie Silvio Gesell und andere">Wolf­gang Ucha­ti­us - Ka­pi­ta­liſ­muſ: Wir könn­ten auch an­­ders</a></b> In­te­reſſan­te Über­le­gun­gen in ei­ner großen Qua­li­täts­zei­tung (Die Zeit, 20.05.2009).</li>
<li><b><a href="http://www.zeit.de/2010/52/Woergl" title="Aus der Geschichte kann man lernen!">Wolfgang Uchatius - Das Wunder von Wörgl</a></b> Eine sehr leſ­ens­wer­te Be­ſchrei­bung die­ſes hi­ſtori­ſchen, drin­gend zu wie­der­ho­len­den Ex­pe­ri­ments mit Frei­geld (Die Zeit, 22.12.2010).</li>
<li><b><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ" title="Erster von drei Teilen">10-Punk­te-Plan</a> zur Erobe­rung ei­nes Pla­ne­ten</b> oder „Wie funk­tio­niert Geld?“ - ein 15-mi­nü­ti­ger Ani­ma­ti­ons­film von <a href="http://maxvonbock.de/" title="Netzpräsenz des Filmemachers">Max von Bock</a> mit be­ſon­ders ſchö­ner Er­klä­rung von <i>In­fla­tion</i> und <i>De­fla­tion</i> (wel­che im Ex­trem­fall bei­de zum Zu­ſam­men­bruch der Wirt­ſchaft füh­ren).</li>
<li><b><a href="http://moneyasdebt.net/">Mo­ney as Debt</a></b> (Geld als Schuld) iſt ein ſpan­nen­der Ani­ma­ti­ons­film zu Geld­ge­ſchich­te, -ſchöp­fung und -ver­beſ­ſe­rungs­mög­lich­kei­ten. Un­ter „Trans­la­ted Ver­sions On­line“ fin­det man un­ter an­de­rem Ver­wei­ſe zu ei­ner koſ­ten­los her­un­ter­lad­ba­ren Faſ­ſung mit deut­ſchen Un­ter­ti­teln. Auf der Netz­prä­ſenz fin­det ſich auch ei­ne reich­hal­ti­ge (eng­li­ſche) Zi­tat­ſamm­lung rund um Geld und Frei­heit.</li>
<li id="fritz"><b><a href="http://download.fritz.de/kaenguru/sonderfolge_kaenguru_031.mp3">Marc-Uwe Kling - Hirngeſpinſte</a></b>, ein kur­zer (2:08 Minuten), fre­cher Audio-Bei­trag zum The­ma „Schul­den“ von <a href="http://www.fritz.de/spass/comedy/neues_vom_kaenguru/" title="Netzpräsenz der Sendung „Neues vom Känguru“">Radio Fritz</a> aus Ber­lin.</li>
</ul>

<div class="xpw rbox">
<h3>Mammons Sturz!</h3>
Der Göt­ze Mam­mon ſitzt ſeit al­ten Ta­gen
<br>In ſei­nes Tem­pels la­by­rinth’ſchem Raum;
<br>Für ihn al­lein muß ſich die Menſch­heit pla­gen,
<br>Um ihn be­wegt ſich ih­res Glückes Traum.
<br>
<br>Wer ſei­ne Gunſt im Le­ben hat er­run­gen,
<br>Dem iſt der Weg zu Macht und Eh­ren frei,
<br>Dem wird des Le­bens ho­hes Lied ge­ſun­gen,
<br>Den drückt nicht mehr des All­tags Ty­ran­nei.
<br>
<br>Es die­nen ihm die Mäch­ti­gen der Er­de,
<br>Es froh­net ihm der Ar­beit blei­che Schar,
<br>Es op­fert ihm die Menſch­heit - die be­tör­te
<br>Ihr Hei­ligſ­tes auf ſei­nem Hoch­al­tar.
<br>
<br>Es blä­het ſich der Göt­ze mit Be­ha­gen,
<br>Er wächſt - er ſchwillt - er dehnt ſich ſchlan­gen­gleich
<br>Stets grö­ßer wird ſein nim­mer­ſat­ter Ma­gen,
<br>Er friſſt das Volk - den Staat - das gan­ze Reich.
<br>
<br>
<div style="float:right;">(Georg Blumenthal, 1912)</div>
<a href="http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/fiction/blumenthal/" title="Das ganzes Gedicht lesen">[weiter]</a>
</div>

<h3>Bücher</h3>

<ul>
<li><b><a href="http://www.margritkennedy.de/" title="Zur Netzpräsenz von Prof. Dr. Margrit Kennedy" id="kennedy">Mar­grit Ken­ne­dy - Geld oh­ne Zin­ſen und In­fla­tion</a></b> Ein gu­ter, kom­pak­ter Ein­ſtieg in die The­ma­tik, mit Gra­fi­ken von Hel­mut Creutz. Bei <a href="#geldreform" title="Zum Geldrefom-Verweis springen">geld­re­form.de</a> gibt es auch ein in­ter­eſ­ſan­tes <a href="http://userpage.fu-berlin.de/­roehrigw/audios/dlf20000416/" title="Margrit Kennedy beim Deutschlandfunk (16.04.2000)">In­ter­view mit der Au­to­rin</a> zum nach­hö­ren.</li>
<li><b><a href="http://www.amazon.de/Das-​Geld-​Syndrom-​Helmut-​Creutz/dp/3928493469/" title="Zur Amazon-​Verkausseite">Hel­mut Creutz -​ Das Geld-​Syn­drom</a> / We­ge zu ei­ner kri­ſen­frei­en Markt­wirt­ſchaft</b> -​ In über 600 Sei­ten wer­den ſo ziem­lich al­le Fra­gen zum The­ma Geld ge­klärt.</li>
<li><b><a href="http://www.kiwi-​verlag.de/36-​0-​buch.htm?isbn=9783462042139">John S. Cooper -​ Ze­ro</a></b> Fi­nanz­kri­ſe und ei­ne um­lauf­ge­ſi­cher­te On­li­ne-​Wäh­rung als Stoff für ei­nen Thril­ler. Si­cher kein Ti­tel, der wie Hux­leys <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_neue_Welt" title="Wikipedia-​Eintrag „Schöne neue Welt“">Schö­ne neue Welt</a> nach über 70 Jah­ren noch vie­le Le­ſer be­geiſ­tern wird, aber hoch­ak­tu­ell und mit ei­ner durch­aus über­ra­ſchen­den Wen­dung. <small>Nach In­ter­net-​In­for­ma­tio­nen iſt der Men­ſch hin­ter Cooper ein Deut­ſcher (und das Buch da­mit im Ori­gi­nal auf Deutſch).</small></li>
</ul>

<h3>Filme</h3>

<ul>
<li><b><a href="http://letsmakemoney.at/" title="Die offizielle Film-Seite mit zahlreichen Begleittexten" id="wagenhofer">Erwin Wagenhofer - Let’s make MONEY</a></b> Ein er­ſchüt­tern­der Film mit ſchö­nen Bil­dern zu den Fehl­ent­wick­lun­gen des welt­wei­ten Fi­nanz­ſyſ­tems - der ſo­gar 2010 <a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn­uid,rm21tgo0tx5bwxp6­cm.asp" title="ARD-Infos zum Film">im Fern­ſe­hen</a> ge­zeigt wur­de.</li>
</ul>


<h3>Muſik</h3>

<ul>
<li><b><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3GVzsuDsxW8" title="Klagelied über den Zuſtand der Welt">Bob Marley - Rat Race</a></b> „It’s a disgrace to see the human race in this rat race“ <i>(Es iſt eine Schan­de, die Menſch­heit in die­ſem „Rat­ten-Ren­nen“ zu se­hen</i>!)</li>
<li><b><a href="http://www.youtube.com/watch?v=x3Ky8zTh6DY" title="Eine umfangreiche Anklage">John But­ler Trio - Re­vo­lu­tion</a></b> „All kicking and scrounging for the very first place / dictio­nary de­fi­ni­tion of a rat ra­ce“ <i>(Al­le tre­ten und klau­en um Er­ſter zu wer­den / das iſt ein „Rat­ten-Ren­nen“, wie es im Wör­ter­buch ſteht)</i></li>
<li><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HIStory_%E2%80%93_Past,_Present_and_Future_Book_I" title="Wikipedia-Artikel zum entsprechenden Album">Michael Jack­son - Money</a></b> „You say you wouldn’t do it for all the mo­ney in the world? I don’t think so." <i>(Nicht für al­les Geld der Welt? Das glau­be ich nicht.)</i></li>
<li><b><a href="http://www.timbeam.de/">Tim Beam</a> - <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OkZXjWczX-I" title="Video auf Youtube">The Ghost of my Mo­ney</a></b> Ein Vi­deo zum The­ma mit Bil­dern aus dem lei­der nicht all­zu er­gie­bi­gen Film „Der Geiſt des Gel­des“.</li>
<li><b><a href="http://dietotenhosen.de/veroeffentlichungen_songtexte.php?text=alben/opel_gang/geld.php" title="Der ganze Text bei den Hosen">Die To­ten Ho­sen -​ Geld</a></b> Ein simp­les, sehr frü­hes Lied der Ho­sen. „Wo­hin brin­ge ich das Geld? Es gibt kei­nen Ort der mir ge­fäll­t“ wird da­rin viel­fach wie­der­holt. <small>Mei­ne Ant­wort auf die Fra­ge ist: <a href="http://www.gls.de/" title="Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken">GLS</a> (da­mit nicht wei­ter über die Spar­kas­se Leu­te mit mei­nem Geld zu Konsum­kre­di­ten ver­lei­tet wer­den).</small></li>
<li><b><a href="http://www.sportfreunde-​stiller.de/sf_disco_album.php?aid=38" title="Das Album „So wie einst Real Madrid“ aus dem Jahr 2000">Sport­freun­de Stil­ler</a> -​ Mo­ney Mark</b> „Was du an­fasst wird zu Gold... doch be­vor ich so bin wie du, bin ich lie­ber zwei­ter Sie­ger!“</li>
</ul>

<p><i>Wer nicht nur Deutſch, ſondern auch Eng­liſch ver­ſteht, kann auf der <a href="index.php.en?lang=en">eng­li­ſchen Ver­ſion die­ſer Sei­te</a> teil­wei­ſe an­de­re Zi­ta­te und wei­te­re in­te­reſ­ſan­te Ver­wei­ſe fin­den.</i></p>

<h2 id="zitate">Zitate</h2>

<blockquote><div>„Nicht je­de Wirt­ſchafts­kri­ſe hat in der Ver­gan­gen­heit in ei­nen Krieg ge­führt, aber je­der Krieg hat mit ei­ner Wirt­ſchafts­kri­ſe be­gon­nen.“ <br><small>Arzt und Frie­dens­ak­ti­viſt Car­los Pa­zos <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33436/1.html" title="„Von der Krise in den Krieg“, Harald Neuber">in tele­po­lis</a> (17.10.2010)</small></div></blockquote>

<div class="xpw rbox">
<h3>Der Kampf geht wei­ter</h3>
[...]
<br>
<br>Wie­viel lie­gen in der Son­ne und be­trü­gen die Welt?
<br>Fah­ren dicke Au­tos von un­ſe­rem Geld?
<br>Nen­nen uns ih­re Skla­ven nach ih­rem Ge­ſetz? 
<br>
<br><i>Re­frain:</i>
<br>Wer das Geld hat, hat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht! 
<br>
<br>
<div style="float:right;">(<a href="http://www.riolyrics.de/tontraeger/id:3" title="Das erste Scherben-Album: „Warum geht es mir so dreckig?“">Ton Stei­ne Scher­ben</a>, 1971)</div>
<a href="http://www.riolyrics.de/song/id:38" title="Zum kompletten Text">[wei­ter]</a>
</div>

<blockquote><div>„Das reich­ſte Zehn­tel der Be­völ­ke­rung be­ſitzt be­reits 61% des Ver­mö­gens. Die­ſes Ver­mö­gen iſt ge­ret­tet wor­den, in der Fi­nanz­kri­ſe.“
<br><small>Ul­ri­ke Herr­mann, Au­to­rin von „Hur­ra wir dür­fen zah­len! Der Selbſt­be­trug der Mit­tel­ſchicht“, im
<a href="http://funkhaus-europa.de/sendungen/funkhaus_europa/2010/hartziv_serie_100913.phtml" title="Schönes Interview">Funk­haus-&#8203;Eu­ro­pa-&#8203;In­ter­view</a> (13.09.2010)</small>
</div></blockquote>

<blockquote><div>
„Wie lan­ge kön­nen wir uns die Rei­chen noch leiſten?“
<br><small>„Ka­pi­tel­über­ſchrift“ im Film <a href="#wagenhofer" title="Zur Filmempfehlung springen">Let’s ma­ke MO­NEY</a> (2008)</small>
</div></blockquote>

<blockquote><div>
„Von al­len Ur­ſa­chen des Nie­der­gangs von Na­tio­nen iſt ei­ne der wich­tig­ſten die Ent­wer­tung des Gel­des, die oh­ne Ge­walt­tä­tig­keit und auf ver­bor­ge­nen We­gen die Staa­ten in den Ab­grund führt.“
<br><small><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kopernikus" title="Wikipedia-Artikel">Ni­ko­laus Ko­per­ni­kus</a>, 1473 - 1543 (ſo zi­tiert in <a href="http://www.syntropia.de/unser-geld-zerstoert-die-welt!,-dvd-video-p-19647.html" title="Ein kompakter, nachvollziehbarer Vortrag zum Geld von Helmut Creutz">Un­ſer Geld zer­ſtört die Welt</a>)</small>
</div></blockquote>

<blockquote><div>
„Oh­ne wirt­ſchaft­li­che Grund­la­ge gibt es kei­ne Frei­heit.“
<br><small>Mar­grit Ken­ne­dy, <a href="#kennedy" title="Zur Buchempfehlung springen">Geld oh­ne Zin­ſen und In­fla­tion</a> (S. 102)</small>
</div></blockquote>

<blockquote><div>
„Es wird eine Zeit kom­men, da unſere Nach­kom­men sich wun­dern wer­den, daß wir so of­fen­ba­re Din­ge nicht ge­wußt ha­ben.“
<br><small><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seneca" title="Wikipedia-Artikel über den römischen Philosophen">Lucius Annaeus Seneca</a>, ca. 1 - 65 n. Chr.</small>
</div></blockquote>

<blockquote><div>„Wo­hin ſoll das gan­ze Geld, wenn Staat, Land und Kom­mu­nen an­fan­gen, ih­re Schul­den zu­rück­zu­zah­len?“
<br><small>Vla­do Pla­ga beim Tref­fen der Dort­mun­der Grü­nen-&#8203;Ar­beits­ge­mein­ſchaft „Bun­des­po­li­ti­k“ zum The­ma „Spar­pa­ket“ (15.09.2010)</small></div></blockquote>

<h2 id="bge">Be­din­gungs­lo­ſes Grund­ein­kom­men</h2>

Das Kon­zept des be­din­gungs­lo­ſen Grund­ein­kom­mens iſt mir <a
href="../gjd-archiv/grundeinkommen/" title="Die damalige Einladung der
Grünen Jugend Dortmund">ſeit 2004 ver­traut</a> und ich bin ſeit­dem
zu­neh­mend da­von über­zeugt, daß wir ein be­din­gungs­lo­ſes
Gr­und­ein­kom­men brau­chen: 
in un­ſe­rer ex­trem ar­beits­tei­li­gen
Ge­ſell­ſchaft be­nö­tigt je­der Men­ſch Geld zum über­le­ben. Statt des (kaum
ir­gend­wo ver­wirk­lich­ten) Rechts auf Ar­beit (Ar­ti­kel 23) ſoll­ten die <a
href="http://de.wikisource.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte"
title="Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948)">Men­ſchen­rech­te</a>
al­ſo das Recht auf Ein­kom­men ent­hal­ten!
Ver­gli­chen mit den Geld­re­form-Vor­ſchlä­gen nach Sil­vio Ge­ſell
ſcheint mir das be­din­gungs­lo­ſe Grund­ein­kom­men be­kann­ter zu
ſein, aber nach mei­nem der­zei­ti­gen Kennt­nis­ſtand iſt die
<b>Geld­re­form drin­gen­der not­wen­dig</b> und au­ßer­dem ſcheint es
mir <b>leich­ter, Leu­te zu über­zeu­gen</b>, daſs ſie per­ſön­lich
bei ei­ner ſol­chen Re­form ge­win­nen wür­den. Letzt­lich paſ­ſen
aber bei­de The­men­be­rei­che ſehr gut zu­ſam­men, denn ſie
ver­fol­gen ähn­li­che Zie­le und er­gän­zen ſich her­vor­ra­gend.

<p>Ei­ne um­fang­rei­che Text- und Ver­weis­ſamm­lung ver­gleich­bar mit ſei­ner oben vor­ge­ſtell­ten Platt­form <a href="#geldreform" title="Zum Geldrefom-Verweis springen">geld­re­form.de</a> bie­tet Wolf­gang Ro­eh­rig un­ter 
<a href="http://www.archiv-grundeinkommen.de/" title="Material ohne Ende">ar­chiv-&#8203;gr­und­ein­kom­men.de</a> an. Das ab­ſchlie­ßen­de Bild iſt von der <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Kapitalismus-kommunismus-grundeinkommen.svg" title="Das Bild im Piraten-Wiki">Ber­li­ner Pi­ra­ten­par­tei</a>:</p>

<div class="xpw round" style="width:50%;margin:auto;padding:1em;padding-bottom:0.2em;">
'
.

svg_embed("kapitalismus-kommunismus-bge.svg", "kapitalismus-kommunismus-bge.png", "100%", "", "406", "146", "Grundeinkommen-Piktogram der Berliner Piratenpartei", $ietext, '', "margin:0px;", "", 0)
.

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</div>
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